Wiederherstellungsverordnung: Bayerns Antrag setzt das richtige Signal
Berlin, 05.03.2026.
Die Familienbetriebe Land und Forst unterstützen den von Bayern eingebrachten Entschließungsantrag zur EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO). Mit dem Antrag fordert Bayern, die Verordnung auszusetzen beziehungsweise grundlegend zu überarbeiten. Der Bundesrat befasst sich am morgigen Freitag mit dem Vorstoß.
„Der Antrag aus Bayern greift zentrale Kritik aus der land- und forstwirtschaftlichen Praxis auf“, erklärt Max von Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst. „Die Wiederherstellungsverordnung droht Wälder und landwirtschaftliche Flächen in ein starres Korsett aus EU-Vorgaben zu zwingen. Das behindert die Bewirtschaftung und hilft weder dem Klimaschutz noch der erwünschten Naturverbesserung.“
In den vergangenen Monaten ist die Skepsis gegenüber der Verordnung in den Bundesländern deutlich gewachsen. Mehrere Länder haben bereits vor unrealistischen Vorgaben, fehlender Finanzierung und möglichen Folgen für die Bewirtschaftung gewarnt.
„Bayern setzt mit seinem Antrag das richtige Signal“, so Elverfeldt. „Wir appellieren an die anderen Bundesländer, diesen Vorstoß zu unterstützen. Die Bundesregierung muss sich in Brüssel für eine Aussetzung und grundlegende Überarbeitung der Verordnung einsetzen.“

